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26.09.19 atomstopp: Klimawandel darf kein Türöffner für Renaissance der Atomkraft werden
Weltweiter Klimastreik-Tag – die Anti-Atom-Bewegung ist mit dabei
Image804 Abertausende, vor allem junge Menschen, werden heute wieder im Zeichen des Klimaschutzes durch die Straßen ziehen, weltweit in schier unüberschaubar vielen Städten auf der ganzen Erde. Auch in Linz – atomstopp wird hier mit dabei sein.

"Unter dem Motto atomstopp_for future wollen wir uns solidarisch erklären mit der völlig zu Recht aufgeweckten, besorgten Jugend, die gegen eine viel zu laxe Klimapolitik aufbegehrt. Das Versäumnis der Regierenden, zukunftstaugliche Maßnahmen gegen den immer rascher fortschreitenden, vom ungebremsten Wirtschaftswachstum verursachten Klimawandel zu setzen, ist nicht entschuldbar. Die Proteste dagegen verdienen jede Unterstützung und die werden wir einbringen!", kündigen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich an.

"Es ist aber ist nicht nur die Solidarität, die uns antreibt, es gibt auch noch einen anderen Grund: Absurderweise versucht nämlich ausgerechnet die Atomindustrie, sich als Klimaretter ins Spiel zu bringen. Doch das propagierte Potenzial der Atomkraft als Lösung gegen die Klimazerstörung basiert auf falschen, verlogenen Versprechungen. Wir fühlen uns verpflichtet, das Wissen um diese Lügen der Atomlobby in den Diskurs einzubringen. Es muss von vornherein verhindert werden, dass jugendliche Aktivist_innen, für die Erfahrungen wie der Kampf gegen Zwentendorf oder der SuperGAU in Tschernobyl bestenfalls Einträge im Geschichte-Lehrbuch sind, auf Propaganda der Atomwirtschaft hereinfallen könnten! Atomkraft ist kein Klimaretter, AKW als KLIMASCHUTZ? NEIN DANKE! Unsere Pappschilder stehen bereit, die Flugzettel mit einem kurzgefassten Argumentarium auch. Der Marsch kann beginnen!", versichern Schweiger und Egger abschließend.

Hier kann unsere laufende Petition unterzeichnet werden – AKW als KLIMASCHUTZ? NEIN DANKE!

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019



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24.09.19 atomstopp: Antiatom-Politik bei manchen Parteien offenbar keine Chefsache
ÖVP, SPÖ und NEOS scheitern an 3-Minuten-Challenge
Schon traditionell ersucht atomstopp wahlwerbende Parteien ihre Anti-Atom-Position darzustellen. Bei vergangenen Wahlen war es kein Thema, von allen umfassende Stellungnahmen zu erhalten. Die heurige Herausforderung allerdings – die Stellungnahme persönlich von den Spitzenkandidat_innen und per Video – war für manche Parteien unüberwindbar: Trotz Inaussichtstellung, sich um das Anliegen zu kümmern, konnten sich die Listenersten von SPÖ und NEOS zu keiner Videobotschaft durchringen, die neue ÖVP hat auf die Anfrage von atomstopp gleich gar nicht erst reagiert.

"Bei KPÖ, Wandel, der Liste JETZT, der FPÖ und den Grünen wurden von den Spitzenkandidaten persönlich Videobotschaften übermittelt. ÖVP, SPÖ und NEOS scheiterten allerdings an der 3-Minuten-Challenge. Und das ist bedauerlich", so Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich.

"Der Schluss liegt nahe, dass Antiatom-Politik für ÖVP, SPÖ und NEOS offenbar keine Chefsache ist, sondern Personal mit der schriftlichen Beantwortung der Anfragen betraut wird. Es kann also bezweifelt werden, dass deren Spitzenkandidat_innen sich selber mit dem Antiatom-Thema auch nur im entferntesten beschäftigt haben", so Schweiger und Egger weiter.

"Es wundert somit nicht, wenn der europäische Atomausstieg nicht vom Fleck kommt, wenn es immer noch keine europaweit einheitliche Haftpflichtversicherung für Atomanlagen gibt, die europäische Atomindustrie weiterhin über EURATOM kräftig unterstützt wird. Denn um diese heiße Eisen anzurühren, ist Chefkompetenz gefragt, muss Gesicht gezeigt werden. Wir appellieren dringend an alle wahlwerbenden Spitzenkandidat_innen, sich persönlich und ernsthaft für eine ambitionierte Antiatom-Politik einzusetzen. Und zwar jetzt!", so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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Aktuelle News und Studien weltweit

• 9. Oktober 2019: AKW-Neubau in Flamanville noch teurer und länger - EDF unter Druck (Informationen auf Englisch)
Artikel Reuters, Artikel Bloomberg

• 24. September 2019: Kernenergie ist zu langsam und zu teuer um das Klima zu retten, Reuters (Englisch)

• 24. September 2019: World Nuclear Industry Status Report (Englisch)

• 21. September 2019: Bedeutung der Atomkraft sinkt weltweit, Spiegel

• 10./11. September 2019: Mehrfach Probleme mit Frankreichs AKW (Informationen auf Englisch)
Artikel 1 Reuters, Artikel 2 Reuters, Pressemeldung Framatome, Artikel Bloomberg

• 10. September 2019: Japan erwägt, radioaktives Wasser von Fukushima im Pazifik zu entsorgen, Standard

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