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19.09.19 atomstopp: Genossenschaft OurPower baut den Energiemarkt um
Erstmals Direktvermarktung von 100% regionalem Strom aus Erneuerbaren Energiequellen möglich!
Heute besiegelt atomstopp_oberoesterreich den Eintritt in die frisch gestartete Genossenschaft OurPower. Ziel von OurPower ist es, einen Marktplatz zu schaffen, wo Endkund_innen direkt von Erzeuger_innen 100% regionalen Strom aus Erneuerbaren Energiequellen beziehen können.

"Die Ursprünge von atomstopp_oberoesterreich gehen auf die Bürger_innen-Bewegung gegen das AKW Zwentendorf zurück. Das gelungene Nein zur Atomkraft in Österreich war gleichsam auch der Imperativ für eine alternative Stromversorgung, der damals erreichte Antiatomkonsens wurde zum Nährboden für Erneuerbare Energien. Dass damit einhergehend letztlich auch ein weitgreifender Umbau des zentralistischen und lange auch monopolistischen Versorgungsmodells erfolgen wird müssen, war logisch. Das operative Prinzip dieser gemeinsamen Wurzel ist die Macht der demokratischen Partizipation: Von den Bürger_innen-Protesten, zur –Bewegung und letztlich auch zur Bürger_innen-Beteiligung, die unerlässlich ist, um diesen notwendigen Umbau voranzutreiben und auszugestalten", begründen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich ihre Motive.

"atomstopp_oberoesterreich – also die Plattform aus atomstopp_atomkraftfrei leben! und den Freistädter Müttern gegen Atomgefahr – hat sich stets als Teil dieser Entwicklung begriffen. Wenn wir uns, wie etwa in den1990ern am Windpark Spörbichl beteiligt, später Sonnenstrom-Anteile bei Helios gekauft haben und jetzt auch die Strom-Direktvermarktung mittels OurPower unterstützen, ist das nur eine konsequente Weiterführung unserer Ziele. Wir möchten damit vor allem unseren Unterstützer_innen dieses Projekt empfehlend ans Herz legen, weil das genau solche Menschen sind, die offen sind für neue Wege und bereit zur Selbstermächtigung. Deshalb freut es uns besonders, dass OurPower mit dem Format der Genossenschaft sozusagen eine Königsdisziplin der Bürger_innen-Beteiligung gewählt hat und somit für den Strommarkt ein völlig neues Modell eröffnet. Sowohl Produzent_innen als auch Konsument_innen profitieren davon. Wir können allen unseren Unterstützer_innen nur anraten, sich – auf welcher Seite auch immer – an der Kooperative OurPower zu beteiligen!", so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
OurPower Energiegenossenschaft: 0660/100 90 42
OurPower Regionalbüro Oberösterreich: 07941/21 222

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16.09.19 atomstopp: Antiatompolitik vor Nationalratswahl auf dem Prüfstand
3-Minuten Videobotschaft als Entscheidungshilfe für Wähler_innen, denen eine atomkraftfreie Zukunft am Herzen liegt!
"Energieversorgung ist ein elementares Thema, gerade vor den Herausforderungen des Klimawandels. Heute muss gestaltet werden, was uns morgen versorgen soll. Dabei ist extreme Achtsamkeit gefordert, denn ausgerechnet die Atomindustrie versucht, sich als Klimarettung ins Spiel zu bringen. Das ist mit allen Mitteln zu verhindern! Wer eine Fraktion in den österreichischen Nationalrat führen will, muss sich diesem Thema auf jeden Fall stellen. Wir haben deshalb alle Spitzenkandidat_innen um eine Stellungnahme per Videoclip gefragt, mit welchen konkreten Maßnahmen sie in der nächsten Legislaturperiode antiatompolitisch auftreten wollen und so zu erklären, warum man gerade sie wählen sollte, wenn man eine atomkraftfreie Zukunft will", umreißen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich die 3-Minuten Video Challenge, zu der sie die wahlwerbenden Listenersten herausgefordert hatten.

"Nach den Spitzenkandidaten Hejnal (KPÖ) und Mulla (WANDL) haben sich nun 2 weitere Spitzenkandidaten die Chance abgeholt, in einer Videobotschaft auf unserem atomstopp Videokanal Standpunkt und Pläne zu ihrer Antiatompolitik der nächsten Legislaturperiode präsentieren zu können. Somit sind nun auch die antiatompolitischen Ambitionen von Norbert Hofer von der FPÖ und Peter Pilz von der Liste JETZT auf unserer Playliste abrufbar!", geben Schweiger und Egger bekannt.

"Wir wollen mit dieser Aktion unseren Zuseher_innen die Möglichkeit geben, sich rechtzeitig vor der Wahl ein vergleichendes Bild davon zu machen, was in der kommenden parlamentarischen Arbeit bzw. im Fall einer Regierungsverantwortung von den Kandidat_innen in Sachen Antiatompolitik zu erwarten sein wird", so Schweiger und Egger weiter.

"Bleibt also noch abzuwarten, wie die bereits avisierte Positionierung der Grünen ausfällt, da es sich zweifelsohne bei Antiatompolitik um eine ihrer Kernkompetenzen handelt, also ausreichend Expertise vermutet werden darf. Auch ob auch die SPÖ und die NEOS sich, wie per E-Mail verlautet, um das Anliegen kümmern und die Listenersten Rendi-Wagner und Meinl-Reisinger sich aufs Set begeben werden, steht offen. Aber noch ist es nicht zu spät, ein maximal 3-minütiges Video ist schnell gedreht. Und wer weiß: Die etwas längeren Anlaufzeiten könnten ja auch mit besonders gehaltvoller Aufbereitung zu erklären sein!", sinnieren Schweiger und Egger.

"Überhaupt keine Reaktion gibt es nach wie vor von der ÖVP. Ob sich Listenführer Kurz nur viel Zeit lässt oder schlicht keinen Bedarf sieht, sich in dieser Frage zu äußern, darauf werden sich letztlich unsere geneigten Unterstützer_innen mit Sicherheit selber einen Reim zu machen wissen!", betonen Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019


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Aktuelle News und Studien weltweit

• 10./11. September 2019: Mehrfach Probleme mit Frankreichs AKW (Informationen auf Englisch)
Artikel 1 Reuters, Artikel 2 Reuters, Pressemeldung Framatome, Artikel Bloomberg

• 10. September 2019: Japan erwägt, radioaktives Wasser von Fukushima im Pazifik zu entsorgen, Standard

• 26. August 2019: Dutzende Atomkraftwerke laufen offenbar ohne ausreichende Genehmigung, Spiegel

• 12. August 2019: Russische Behörden gaben Details zu Atomunfall zögerlich preis, Standard

• 6. August 2019: Russland - Schwimmendes AKW nimmt Fahrt auf, ORF

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