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08.06.18 atomstopp: Nein zur 'atomkraftbetriebenen' Zukunft - EURATOM-Resolution unterstützen!
Fair Planet und Tage des Windes mit atomstopp
"Schon traditionell nutzt atomstopp die Gelegenheit, am Fair Planet und zum Tag des Windes Menschen zu erreichen, die sich für eine lebenswerte Zukunft mit cleveren Lösungen für den Energiebedarf interessieren. Das Fair Planet findet heuer am 9. Juni von 12:00 bis 20:00 Uhr im Linzer Volksgarten statt - als gemeinsames Fest mit verschiedensten gesellschaftlich engagierten Organisationen. Zum Tag des Windes werden wir mit einem Infostand am Taubenmarkt in Linz am 13. Juni von 12:00 bis 17:00 Uhr präsent sein!", berichten Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

"Alle, die sich nicht mit einer 'atomkraftbetriebenen' Zukunft abfinden wollen, laden wir an beiden Terminen ein, mit einem Appell an die österreichische Bundesregierung die 'Resolution für die Auflösung von EURATOM' zu unterstützen. Österreich übernimmt wie bekannt ab Juli 2018 für ein halbes Jahr die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union. Dieser Zeitraum muss genutzt werden, um Impulse für die Richtung in der europäischen Energiepolitik zu setzen. Die Koalition aus ÖVP und FPÖ hat in ihrem Regierungsabkommen ganz klar definiert, dass der EURATOM-Vertrag überarbeitet werden muss. Das ist ein hervorragender Ansatz, jetzt kommt die Gelegenheit, dieses wichtige Vorhaben auch auf den Verhandlungstisch zu bringen!", fordern Schweiger und Egger auf.

"Mit unserem Appell wollen wir die Bundesregierung nicht nur an die Ansage im Regierungsabkommen erinnern, sondern ihr für die Umsetzung auch den Rücken stärken. Noch Ende Juni werden wir die Liste mit den Unterschriften der Unterstützer_innen an die antretenden Ratsvorsitzenden als unmissverständliches Mandat von zukunftsorientierten österreichischen Bürger_innen übergeben!", so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019


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24.05.18 atomstopp: Mängel im österreichischen Entsorgungsprogramm für radioaktive Abfälle
Österreich muss ambitioniertes Beispiel für Europa werden
"Morgen, am 25. Mai 2018, endet die Begutachtungsfrist im Rahmen der Strategischen Umweltverträglichkeitsprüfung (SUP) für das Nukleare Entsorgungsprogramm für Österreich. Auch wenn das Problem der Verbringung radioaktiver Abfälle in Österreich ein vergleichsweise kleines ist, liegt eine große Bedeutung darin, alle nötigen Maßnahmen mit größter Sorgfalt zu setzen. Die Bundesregierung ist gut beraten, als sauberes Beispiel in Europa voranzugehen und sämtliche Prozessschritte zur Umsetzung der Richtlinie vorbildlich zu gestalten. Nach Durchsicht des Programms ist hier durchaus noch Luft nach oben!", meinen Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

"Insgesamt ist festzustellen, dass sich der Entwurf äußerst unkonkret liest – eigentlich weniger wie ein Programm, als mehr wie eine Bestandsaufnahme nebst Auflistung der Möglichkeiten. Dabei sollte man schon viel weiter sein, zumal das Entsorgungskonzept laut Richtlinie aus 2011 bereits seit Jahren überfällig ist! Was das Umsetzungstempo betrifft, fordern wir im Sinne der Glaubwürdigkeit Österreichs eine ordentliche Beschleunigung! Wir werden in unserer Stellungnahme an das Bundesministerium für Nachhaltigkeit weiters anregen, zügig ein ambitioniertes Bürgerbeteiligungsmodell zur Anwendung zu bringen. Eine breite öffentliche Diskussion ist nötig, um eine verantwortungsvolle Lösung zu finden, mit der alle, also auch die Menschen in der letztlich zu ermittelnden Standortgemeinde, werden leben können. Und auch zur Finanzierung muss ein viel detaillierterer und vor allem transparenter Plan erstellt werden. Den Export des österreichischen radioaktiven Mülls lehnen wir aus moralischen und aus Gründen der Sicherheit grundsätzlich ab. Österreich muss ein ambitioniertes Beispiel für Europa vorlegen und eine Lösung für die Entsorgung seines radioaktiven Abfalls nach dem Verursacherprinzip sicher und verantwortungsbewusst ausgestalten!", so Schweiger und Egger abschließend.

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Weitere Hinweise:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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DANKE an alle, die bei der NEC 2017 (Nuclear Energy Conference) mit dabei waren und somit zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben!



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