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24.02.17 atomstopp: Rückschlag für die Glaubwürdigkeit der Antiatomoffensive Oberösterreichs
Wind-Desasterplan schadet Energiewende und Wirtschaft gleichermaßen
Offensichtlich nur zu einem Aufschub, nicht aber zu einem Nachdenken und Nachbessern ist es bezüglich Windkraft in Oberösterreich gekommen: "Der Wind-Desasterplan bleibt, die Expertise der Branche wurde Insider_innen Zufolge erst recht wieder nicht abgerufen!", zeigen sich Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich, von der offensichtlichen Neuauflage des Desasterplans in Sachen Windkraft für Oberösterreich enttäuscht.

"Dass ausgerechnet die Regierung des Antiatom-Vorreiterlandes Oberösterreich sich bei der Nutzung der Windkraft derart bockstarrig verhält, ist befremdlich und zudem ein großer Fehler! Nicht nur der Wirtschaftsstandort Oberösterreich gehört so zu den Verlierern sondern auch die Glaubwürdigkeit unserer Ambitionen für ein atomkraftfreies Europa, für eine atomkraftfreie Welt.", so Schweiger und Egger weiter.

"Wir ziehen aus unserm konsequenten Nein zum Atomstrom ein klares Ja zur optimalen Nutzung der Windkraft als Energieversorger für Haushalte und Industrie. Soll Energieeffizienz jemals ausgewogen funktionieren, dürfen wir es uns nicht leisten, einzelne erneuerbare Energieversorger künstlich und vorsätzlich auszubooten! Wir appellieren erneut an die Fachgremien des Landes, eine echte Überdenkphase einzuleiten, um lokalem Handeln in Verbindung mit überregionalen und vernetzten Strategien eine ehrliche Chance zu geben!", so Schweiger und Egger abschließend.

Für Rückfragen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019

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13.02.17 atomstopp: Windmasterplan des Landes Oberösterreich ist Wind-Desasterplan!
Antiatomrhetorik der Masterplaner total unglaubwürdig
Absolut kein Verständnis zeigt atomstopp_oberoesterreich für die derzeitige Ausprägung des Windmasterplans für Oberösterreich. "Das ist in der aktuellen Vorlage kein Masterplan sondern ein Desasterplan!", so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher der Antiatomplattform. "Durch völlig überzogene Auflagen würde jeglicher Ausbau der Windkraft in Oberösterreich de facto verunmöglicht. Die Verantwortlichen versuchen offensichtlich, ihre Machtstellung zu missbrauchen, um eine Klientel realitätsferner Blockierer zu bedienen, die sich mit ebenso wunderlichen wie fadenscheinigen Argumentationen nebst falscher Zahlen einer der zukunftsfähigsten Energieformen in den Weg stellen!".

"Wir müssen den unrühmlichen Konstrukteuren dieses Wind-Desasterplans auch jegliche Glaubwürdigkeit ihrer gern proklamierten Antiatomrhetorik absprechen. Wer der Atomindustrie ernsthaft ein Ablaufdatum verpassen will, kann sich nicht gleichzeitig einer optimierten Nutzung der Windkapazität verweigern! Der Umbau der europäischen Energiewirtschaft braucht große, komplexe Lösungen. Dass sich ausgerechnet Oberösterreich mit kleingeistiger Verhinderungspolitik dagegen zu stellen versucht, ist unerträglich!", so Schweiger und Egger weiter.

"Offenbar wurde bei der Erstellung des Masterplans die Expertise der Windkraft-Branche völlig außen vor gelassen! Wir appellieren deshalb an die zuständigen Politiker_innen und Fachabteilungen des Landes, den Windmasterplan gründlich zu überdenken - auch im Sinne einer glaubwürdigen Antiatom-Politik des Landes Oberösterreich!", so Schweiger und Egger abschließend.

Weitere Informationen:
Gabriele Schweiger 0680/33 33 625
Roland Egger 0680/23 93 019
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Am 25. April findet in Linz die Nuclear Energy Conference (NEC) 2017 statt.
Alle Informationen dazu auf: www.nec2017.eu




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DANKE an alle 4.109 Unterstützer_innen, die auf der ONLINE-Petition gegen das tschechische Energiekonzept 2013 unterschrieben haben!
Die Unterschriften werden an das tschechische Ministerium für Industrie und Handel weitergeleitet.

Eine gute Nachricht noch: Vorerst liegt der Ausbau von Temelin auf Eis - wegen der Absage der tschechischen Regierung, die dafür nötigen Subventionen zu gewähren!



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