Presseaussendung von atomstopp_oberoesterreich am 07.06.2016

atomstopp: Antiatom-Resolution an die EU-Kommission, EU-Ratspräsident und EU-Parlamentspräsident
Unterstützung für Vorstoß der Antiatom-Initiative „Donauregion Atomkraftfrei“

Anlässlich der dritten Nuclear Energy Conference 2016 in Prag wurde von der Antiatom-Initiative „Donauregion Atomkraftfrei“ eine Resolution verabschiedet, die unter anderem eine unbegrenzte Haftung für Atomreaktoren einfordert, eine garantierte Anwendung der Espoo-Konvention bei grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfungen und ein Ende aller staatlichen Beihilfen für Atomanlagen.

„Eine kritische Position zum Atomförderverein EURATOM findet sich ebenfalls in der Resolution und angesichts der drohenden Gefahrzeitverlängerungen von maroden Atomreaktoren auch die Forderung nach einer verbindlichen Umweltverträglichkeitsprüfung bei der Bewilligung von zusätzlichen Laufzeiten!“, so Roland Egger und Gabriele Schweiger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Wir unterstützen diese Initiative und sind gespannt auf die Reaktionen aus Brüssel: Vor allem die Europäische Kommission macht sich immer wieder als Atomlobbyistin bemerkbar. Ohne die mächtigen Fürsprecher in Brüssel wäre das Thema „Atomenergie“ in Europa ein Auslaufmodell: wirtschaftlich nicht überlebensfähig, Generationen um Generationen ein strahlendes Erbe hinterlassend und im Betrieb unkalkulierbar riskant“, so Egger und Schweiger abschließend.

Zur Resolution: http://www.donauregion-atomkraftfrei.at/teilnehmer/

Weitere Informationen:
Roland Egger + 43 680 23 93 019
Gabriele Schweiger + 43 680 33 33 625

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